An der Alten Donau 61, A-1220 Wien
Mo - Fr : 11.30 bis 23:00 Uhr | Sa, So, Ft : 9:00 bis 23:00 Uhr

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Wie alles begann

Eine Zeitreise

Hier ist schon so einiges passiert. An unserem schönen Platzerl an der Alten Donau. Von den ersten Ruderbooten und den Ruderclubs. Über die Donauregulierung, das Gänsehäufel und die Kleingartenanlage „Neu Brasilien“. Bis schließlich hin zu unserem Bootshaus.

Eine Zeitreise

Das Bootshaus im Wandel der Zeit

1850
1850 - Erste Ruderfahrten
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Alles begann um 1850, als sich die Wiener Bürger die Boote der Donaufischer ausborgten. Und am Wochenende die ausgedehnten Donauarme entlang „ruderten“. Kurz darauf bauten sie ihre eigenen Flachboote und die ersten Ruderergemeinschaften entstanden. Mit der Gründung des ersten Wiener Ruderclubs LIA fiel 1863 auch der Startschuss des sportmäßigen Ruderns in Wien. Im Laufe der Jahre wurden weitere Vereine gegründet und erste Wettfahrten fanden statt. Durch die Donauregulierung von 1870 bis 1875 erfolgte dann die Abtrennung der heutigen Alten Donau vom Hauptarm des Stroms. Das ehemalige Strombett ist seitdem ein stehendes Gewässer.

1900 - Gänsehäufel
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Nach der Abtrennung gab es zwei Inseln inmitten des früheren Hauptarms – mit flach abfallendem und sandreichem Strand. Aufgrund der dort stattfindenden Gänsezucht wurden sie schon damals als Gänsehäufel bezeichnet, aber von den Wienern noch kaum beachtet. Erst 1900 vom Naturheilkundler Florian Berndl entdeckt, pachtete er die Insel und nutzte sie als Heil- und Erholungsstätte für erschöpfte Großstadtmenschen. Er propagierte nicht nur Freikörperkultur, sondern verordnete den Wienern auch Luft- Sonne- und Lichtbäder.

1904 - Neu Brasilien
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Als der Pachtvertrag von der Wiener Stadtverwaltung gekündigt wurde, zog Berndl aufs Land gegenüber. 1904 gründete er die Kleingartenkolonie „Neu Brasilien“ und vermietete kleine Gartenparzellen. Die Inspiration für den Namen: der damals dort vorkommende weitläufige, weiße Strand. Nebenbei betrieb Berndl eine kleine Ausschank. Zu Beginn bestehend aus einer kleinen Hütte und zwei Bänken wurde sie bei Schlechtwetter schnell zum Schutzhaus der Kleingärtner. Und seitdem als Traditions-Lokal an der Alten Donau betrieben.

2017 - Das Bootshaus
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Ende 2017 erfolgte dann die Übernahme des Gasthauses „Neu Brasilien“ durch Familie Querfeld. Es folgte die behutsame Renovierung des historischen Hauses und die Schaffung eines Lokals im Stil eines britisch-wienerischen Ruderclubs. Das Bootshaus an der Alten Donaus ist eine charmante Symbiose. Und eine authentische Hommage an den Rudersport und die Vergangenheit dieses schönen Platzerls. Hier gibt’s ein gemütliches Kaminzimmer mit Chesterfield-Sofas, alten Pokalen und historischen Fotos, die an die Ruderervergangenheit an der Alten Donau erinnern. Und den idyllischen Steg direkt am Wasser mit bester Aussicht auf die Skyline der Stadt.

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